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Kindergarten und Krabbelstube Schleißheim

Es ist Frühling und es treibt uns nach draußen. Ich möchte euch ein paar Spiele vorstellen, die

  • sehr einfach sind,

  • kaum Material benötigen, das ihr nicht schon zuhause habt,

  • eure Kinder so einfach beschäftigen lassen und

  • sie in ihrer Entwicklung sehr fördern.



Für Hochstapler: Türme aus Steine

Das braucht ihr:

  • (flache) Steine: Sammelt mit eurem Kind bei einem Spaziergang möglichst flache Steine, die groß genug sind, dass sie nicht verschluckt werden können!


Und dann geht es auch schon los:

  • Euer Kind soll versuchen möglichst viele Steine übereinander zu legen, ohne dass der entstandene Turm einstürzt.

  • Den jüngeren Kindern kann geholfen werden, indem ein Erwachsener den größten flachen Stein als Grundstein auf den Untergrund legen.

  • Der Turmbau kann auf verschiedenen Untergründen probiert werden: Am einfachsten geht es in Sand oder Erde, da hier dem untersten Stein mehr Halt gegeben wird. Aber auch auf dem Terrassenboden, auf der Wiese, der Gartenmauer etc. kann der Turmbau starten.




 

Gleich und gleich gesellt sich gern: Sachen suchen und Sortieren


Das braucht ihr:

  • verschiedene gleichartige Naturmaterialien: z. B. Zapfen, Steine, Stöckchen, Federn, Blätter, Steine, Schneckenhäuser, Moos, Rinde, Eicheln.

  • Förmchen/Behälter zum Sortieren der Naturschätze



Und so geht's:

  • Begebt euch auf eine Schatzsuche im Garten, auf der Wiese, auf einem Spaziergang, im Wald etc. und sammelt verschiedene gleichartige Naturmaterialien.

  • Zuhause können alle gesammelten Schätze genau betrachtet und untersucht werden.

  • Nun werden die Formen/Behälter in ein einer Reihe aufgestellt und in jede leere Form/in jeden leeren Behälter kommt eine andere Art von Gegenstand.

  • Dabei kann der erste Gegenstand als Hilfestellung von den Eltern in die Form gegeben werden und das Kind versucht die gesammelten Dinge entsprechend dem Gegenstand in der Form zuzuordnen.




 

Ab in den Sand: Löcherwerfen



Das braucht ihr:

  • Sandkiste - alternativ gehen auch leere Kübel o.Ä.

  • Sandkastenschaufel

  • Tennisbälle (oder andere Bälle)



Und so geht's:

  • Zunächst werden in der Sandkiste einige Löcher graben.

  • Mit dem Tennisball versucht das Kind, die (verschieden großen) Löcher zu treffen.

  • Alternativ kann auch in leere Kübel o.Ä. das Zielschießen geübt werden.

  • Die Schwierigkeit kann durch immer kleiner werdende Löcher und größer werdenden Abstand erhöht werden.



 

Quelle: Jahreszeitenordner 0-3 Jahre Frühling. Die besten Ideen für die Kleinsten. Stuttgart: Klett Kita-Verlag.


Eine voll aufgeblühte oder etwas welke Tulpe wird hier genau erforscht. Was versteckt sich alles in einer Tulpenblüte?

Nach dem Erforschen der Einzelteile werden diese für ein Tulpenpuzzle weiter verwendet.



Das braucht ihr:

  • 1 Tulpe - voll aufgeblüht oder etwas welk

  • 1 Lupe (wenn vorhanden)

  • Schere

  • Zeitungspapier zum Pressen

  • schwere Bücher zum Beschweren

  • Rest von dickerem Papier, z.B. Tonkarton, oder Karton

  • Kleber

  • nach Belieben: Laminiergerät und Laminierfolien

  • 1 Bogen Tonpapier für das Legen des Tulpenpuzzles

  • schwarzer Filzstift



Ablauf:

Tulpe erkunden

  • Aus welchen Teilen besteht diese Pflanze?

  • Vorsichtig werden Blütenblätter und Staubblätter vom Blütenstängel gelöst und beiseite gelegt.

  • Nun ist noch der Stempel übrig. Am oberen Ende befindet sich die etwas klebrige Narbe.

  • Der längliche Teil unter der Narbe heißt Griffel.

  • Nun werden die abgelösten Teile genauer untersucht: Die Kinder können etwa die Staubblätter weiter betrachten, die aus kleinen Stängeln (Staubfäden) mit Staubbeuteln am Ende (im Bild "Staubgefäße") bestehen. In den Staubbeuteln befinden sich kleine Pollenkörnchen.

  • Zum Schluss werden die Blätter vom Blumenstängel abgeschnitten.



Puzzleteile herstellen

  • Die Pflanzenteile zum Pressen zwischen Zeitungspapier-Seiten legen und mit dicken Büchern beschweren.

  • Die Blumenteile trocknen auch ohne Pressen, können sich aber etwas einkringeln.

  • Alles soll für den nächsten Schritt ganz trocken sein, was mehrere Tage dauern kann.

  • Die einzelnen Pflanzenteile werden auf das dicke Papier/Karton geklebt und ausgeschnitten.

  • Zur besseren Haltbarkeit können die Puzzleteile noch laminiert werden.



Tulpenpuzzle vorbereiten

  • Nun kann auf der Tischplatte, dem Fußboden etc. das Tulpenpuzzle frei gebaut werden oder die Umrisse auf einem Bogen Tonpapier mit dem Filzstift gemalt werden.

  • Für die zweite Variante wird die Tulpe auf dem Tonpapier nachgebaut, dass sie mit dem Stängel, ihren Blättern und der Blüte eine echte Tulpe ergeben.

  • Nun werden alle Teile mit dem Filzstift umrandet.

  • Die nun angefertigte Vorlage erleichtert das Zusammenbauen auch jüngeren Kindergartenkindern.




Viel Spaß beim Erforschen der Tulpe und anschließenden Bau des Tulpenpuzzles!



 


Quelle: Jahreszeitenordner Frühling. Die besten Ideen für Kita und Kindergarten. Stuttgart: Klett Kita-Verlag.



Bildquellen:

Jahreszeitenordner Frühling. Die besten Ideen für Kita und Kindergarten. Stuttgart: Klett Kita-Verlag.

https://www.4teachers.de/?action=keywordsearch&searchtype=images&searchstring=Narbe


Wie entwickelt sich aus einer Pflanzenzwiebel eine Blume?

Mit dieser einfachen Idee können Kinder den Wachstum von Frühlingsblühern von der Blumenzwiebel bis hin zur Tulpe, Narzisse, Hyazinthe etc. beobachten.



Das braucht ihr:

  • Gefäße aus Glas, die als Pflanzgläser dienen (Marmeladengläser, aussortierte Trinkgläser, Einweck-Gläser etc.) und mindestens 0,3 Liter Fassungsvermögen haben.

  • Kieselsteine

  • Blumenerde

  • Blumenzwiebel



So geht's:

  • Den Boden der Pflanzgläser mit Kieselsteinen bedecken, damit sich das Gießwasser nicht in der Erde staut.

  • Die Blumenerde nun in die Gläser füllen und zum Schluss eine Blumenzwiebel in die Erde stecken (in kleinere Gläser auch nur kleinere Zwiebel geben).

  • Die Erde etwas gießen und einen sonnigen und warmen Platz (z.B. Fensterbank) für die Pflanzgläser suchen.

  • Die Feuchtigkeit der Erde regelmäßig (am besten alle 1-2 Tage) kontrollieren: Dabei sollen die Kinder einen Finger in die Erde tauchen. Bleibt Erde an der Haut hängen, ist sie wohl noch feucht genug. Ansonsten etwas gießen.

  • Nach etwa zwei Wochen können die Kinder die ersten Blattspitzen, die aus der Erde schauen, entdecken.

  • Täglich können die Kinder nun den Wachstum der Pflanzen beobachten. Seht ihr auch Wurzeln in der Erde?

  • Nun heißt es weiterhin auf die Feuchtigkeit der Erde achten, damit die Blume weiter wachsen kann und dann vollständig erblüht euch lange Freude schenken kann!


Viel Spaß beim Gärtnern und erforschen des Pflanzenwachstums!



 


Quelle: Jahreszeitenordner Frühling. Die besten Ideen für Kita und Kindergarten. Stuttgart: Klett Kita-Verlag.


Bildquelle: https://freshouse.de/fruehlingsdekor-mit-mini-zwiebelblumen-garten-im-glasgefaess/

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